Auch Migros erhöht Brotpreise
Friday, 30. November 2007, 23:48 Uhr
Ab dem 4. Dezember 2007 erhöht die Migros schrittweise die Preise verschiedener Brotsorten um gesamthaft 3.5 Prozent. Grund für diese Brotpreiserhöhung ist gemäss Angaben der Migros die diesjährige schlechte inländische Getreideernte.
IP Suisse, Hauptlieferant des Migros-Brotgetreides, verzeichnete dieses Jahr einen Ernteausfall von bis zu 30 Prozent. Der Brotweizen-Preis in der Schweiz hat sich deshalb je nach Qualität um 12 bis 17 Prozent erhöht. In gleichem Ausmass hat auch der Mehlpreis aufgeschlagen. Das fehlende Getreide muss deshalb gegenwärtig importiert werden, was zusätzliche Kosten in der Form von Importzöllen nach sich zieht.
Je fünf Rappen schlagen das 500 g Ruchbrot (neuer Verkaufspreis Fr. 1.25) und das 500 g Halbweissbrot (neuer Verkaufspreis Fr. 1.30) auf. Für das Kilogramm Ruchbrot und Halbweissbrot verlangt die Migros neu zehn Rappen mehr. Spezialbrote wie beispielsweise der Butterzopf werden pro Verkaufseinheit im Durchschnitt zwischen 10 und 20 Rappen teurer. Grund dafür sind Preisaufschläge bei diversen Rohmaterialien wie Milch, Butter, Rahm, Eier und Nüsse, die bei vielen Broten eingesetzt werden. Bei einer Entschärfung der gegenwärtigen Situation wird die Migros ihre Brotpreise wieder entsprechend nach unten anpassen.
Coop hatte bereits vor rund zehn Tagen die Preise für Brot und Mehl teilweise erhöht. Auch Coop machte dafür die gestiegenen Getreidepreise verantwortlich.
Quellen: Migros, Basler Zeitung

