Gefragt: Aus was besteht eine Cervelat?
Thursday, 6. March 2008, 12:26 Uhr
In jüngster Zeit war aufgrund des Importverbots von Rinderdärmen aus Brasilien vor allem die Hülle der Cervelat in den Medien ein grosses Thema. Doch was steckt eigentlich in der Hülle?
Mit dieser spannenden Frage gelangte ein aktionis.ch-Leser an uns. Wir haben recherchiert und sind beim St. Galler Tagblatt fündig geworden:
Für die beliebteste Schweizer Wurst wird eine Brätmasse aus 27% Rindfleisch, 10% Schweinefleisch, 20% Wurstspeck, 15% Schwartenblock, 23% Eiswasser sowie frischen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Koriander, Muskatnuss, Knoblauch und Nelken in Rindskranzdärme abgefüllt. Anschliessend wird die Wurst bei 50–80 Grad heiss geräuchert, dann 25–30 Minuten bei 75 Grad gebrüht und sodann im Wasserbad gekühlt. Diese Normrezeptur kann individuell variiert werden.
Der Name “Cervelat” resp. “Cervelas” rührt übrigens daher, dass man früher zur Wurstmasse oft Hirn, das auf französisch “cerveau” heisst, beigemischt hat. Heute werden keine Innereien mehr zur Wurst verarbeitet.



9. February 2010, 14:50 Uhr
“Woraus”, nicht “aus was”!
17. February 2010, 17:29 Uhr
Vielen Dank für den Hinweis – da hat sich einmal wieder ein Helvetismus in einen redaktionellen Beitrag eingeschlichen..