Keine Bio-Knospe für Lidl und Aldi
Wednesday, 2. December 2009, 15:26 Uhr
Der Verband der Bio-Produzenten Bio-Suisse liefert keine Produkte mit dem bekannten Knospen-Label an die Discounter Lidl und Aldi. Jacqueline Forster-Zielger, Mediensprecherin von Bio Suisse, begründet dies mit dem stark eingeschränkten Bioangebot bei den Discountern. Ausserdem wolle man einen Preiskampf auf Knospen-Produkten verhindern, der letztlich zulasten dieser Produkte gehen würde.
Grösster Anbieter von Bio-Produkten mit einem Marktanteil von mehr als 50% ist Coop. Bio Suisse pflegt mit Coop bereits seit 1993 eine – nicht exklusive – Partnerschaft und hat damit massgeblich zur hohen Akzeptanz des Knospen-Labels beigetragen.
Quelle: bionetz.ch



3. December 2009, 03:21 Uhr
Ich frage mich wer solche zum Teil jämmerliche Bio Produkte kauft. Dazu sind sie derart überteuert, dass es eine Schande ist. Bio Produkte sollten angeblich besser sein? Sie werden nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt? Auch keine Spezialchemie? Dann sollten diese Produkte also günstiger sein, nicht? Zudem kommen sie aus der Umgebung, da ist also auch nix mit Transport zu gerechtfertigen. Bio ist ein Schwindel. Aber solange die Leute den Preis bezahlen…..
Vergleicht mal z.B einen Blumenkohl vom Lidl und eins Bio von Migros oder Coop…und staunt. Ein praller Eisbergsalat kostet im Lidl Fr 1.50
im Coop oder Migros kostet der Eisberg Fr 2.80, der Bio-Eisberg sogar Fr.3.30 und ist nahezu leer. Vergleicht mal Maroni in Lidl, Migros und Coop.
17. December 2009, 18:57 Uhr
@jean: vielleicht ist bio eine LEBENSEINSTELLUNG, welche man nicht in Fr. wirklich messen kann. ich würde Ihnen und vielen anderen BÜCHER empfehlen, damit sie den “hintergrund” verstehen.
das ist wahrscheinlich etwas “abstrakt” und “altruistisch”, aber werte wie – AUSBEUTUNG, RAUBBAU, “ehrfurcht” vor der schöpfung usw. … & fortschritt ist für den menschen manchmal RÜCKSCHRITT.
zum glück gibt es sie doch, einige IDEALISTEN!
20. December 2009, 11:31 Uhr
@ marc: sie müssen nicht schreien! Anhand von den erwähnten Begriffe wie Raubbau, Ausbeutung usw. beweisen sie ,dass sie gar nicht verstanden haben was ich hier oben geschrieben habe. Ich rede von A und sie antworten mit B….
Bevor ssie mir Bücher empfehlen….. empfehle ich ihnen die paar Zeilen zu verstehen die ich geschrieben habe.
Wenn sie mit offenen Augen einkaufen, sehen sie dass die Produkte vom selben Verteiler. Skandale nach Skandale beweisen dass Bio eine Farce ist. Aber wer mehr bezahlen will, soll das auch tun können. Ältere Gurken sind nicht zum ersten Mal als Bio angepriesen worden. Weil sie nicht so schön aussehen, schöpft der Kunde kein Verdacht. Es gibt etliche solcher Fälle.
Falls sie etwas in meinem Text nicht verstehen, fragen sie mich bevor zuerst, bevor sie wieder so’n Mist niederschreiben.
31. December 2009, 06:35 Uhr
Wenn Bio wirklich Bio ist, dann ist es völlig OK, wenn es auch etwas teurer ist. Der Aufwand für die Produktion bei reiner Bio-Ware ist immens grösser als bei Ware, die mit Pestiziden, Fungiziden oder Antibiotikas behandelt wurden. Am liebsten wäre mir, ich wüsste selber, woher die Ware stammt und ich könnte mir die Produktionsbetriebe ansehen. Es ist mir wichtig, zu wissen, dass Tiere würdig gehalten und Gemüse und Früchte gesund und umweltschonend angepflnazt und grossgezogen, aber auch menschenwürdig geerntet und verpackt, sowie möglichst umweltbewusst transportiert wurden. Wer im Winter Chriesi aus Chile braucht, ist doch irgendwie dekandent. Die gibt es ab dem heimischen MArkt im nächsten Sommer wieder. Warum Kiwis und anderes “Gschmöis” importieren, wenn ich hier auf dem Markt Aprikosen, Äpfel und vieles mehr direkt produziert bekomme?
Wirkliches Bio ist sein Preis wert. Aber leider hat Jean recht, wenn er sagt, dass mit dem Namen sehr oft betrogen wird.
Schliesslich:
Schade, dass nicht alle, die wie oben beschrieben produzieren, das Label bekommen können, sondern dass auch die Knospe nicht mehr für Qualität, sondern für Partnerschaften und Beziehungen steht.
Aldi hat (teilweise) Topware. Bei Lidl weiss ich es nicht.
27. April 2011, 16:28 Uhr
Einen Aldi nähe Wald ZH, wäre geografisch eine optimale Erweiter-
ung. Ein grösseres Landstück, an perfekter und lukrativer Lage,
mit grosser Einwohnerfrequenz – könnte angeboten werden!